Aktuelles

13. September 2018

Energiestrategie ohne WKK bleibt Strom-Importstrategie

Die Schweizer Stromversorgung im Winter ist alles andere als sicher – die Stromimporte sind gefährdet. Deshalb ist dezentrale Wärmekraftkopplung (WKK) eine gute Strategie zur Deckung der Stromlücke im Winter. Umso mehr, als immer mehr erneuerbares Gas eingesetzt wird. Darüber waren sich alle Referenten am WKK-Forum Ende Juni in Ittigen einig. Einigkeit auch bei den beiden WKK-Verbänden V3E und WKK-Fachverband: Sie schliessen sich zu einem Verband zusammen.

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Quelle: HK-Gebäudetechnik 8/18

5. August 2018

Hybrid LED Lithium Box von DEAG Dillier Energie AG

LED-Beleuchtung für mehr Sicherheit.

Diese Hybrid LED Box von DEAG Dillier Energie AG wurde entwickelt, um autonom und geräuschlos mit einer Batterie Licht zu erzeugen.
Das System besteht aus Dieselmotor, Stromgenerator und Lithium Batterien. Die LED Lampen haben eine Gesamtleistung von 460W. Mit einer Tankfüllung kann eine Beleuchtungsdauer von 600h sichergestellt werden. Dank der Kombination Dieselmotor – Batterie beträgt der Serviceintervall 1800 Betriebsstunden.

Der Generator erzeugt Gleichstrom (48V DC) für die LED Leuchten und lädt gleichzeitig die Lithium Batterien auf. Mit den  Lithium Batterien können wir in der Nacht,  bis zu 12h, geräuschlos Licht für grosse Flächen spenden.

Am Tag werden die Batterien in Kürze mittels integriertem Dieselmotor  wieder aufgeladen und sind bereit für den nächsten Nachteinsatz. Diese Beleuchtungstürme  werden vorzugsweise auf Baustellen in bewohntem Gebiet, Campingplätzen, Sportveranstaltungen, Konzerten, oder sonstige Events eingesetzt.

Dank den Treibstoffeinsparungen amortisiert sich der Mehraufwand für  die Lithium Batterien in kurzer Zeit.
LED Box DEAG LED Leuchtturm DEAG LED Hybrid Box DEAG

4. Juni 2018

ENERGIE 360° BAUT BETEILIGUNG IM BEREICH WKK AUS

Energie 360° baut ihre strategische Beteiligung im Bereich Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen aus. Sie beteiligt sich an der Engine Power Systems Thomsen & Co. GmbH (EPS), die Projekte mit Blockheizkraftwerken entwickelt und realisiert.

«Wärme-Kraft-Kopplung birgt grosses Potenzial für die Nutzung von erneuerbaren Energien. Deshalb wollen wir diese Technologie auf unserem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft unbedingt nutzen», sagt Jörg Wild, CEO von Energie 360°. Aus diesem Grund baut das Unternehmen seine strategischen Beteiligungen im Markt für Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen aus: Per 1. Juli beteiligt sich Energie 360° an der Engine Power Systems Thomsen & Co. GmbH (EPS) mit Sitz in Beesten (DE). Dazu wird eine Dachgesellschaft mit dem Namen BHKW & Energie Holding GmbH gegründet, in die auch der seit 2014 von Energie 360° gehaltene Anteil an der Ravensburger Energas BHKW GmbH überführt wird. Energie 360° hält einen Anteil von 71,9% an der Dachgesellschaft. Den Preis der Beteiligung geben Energie 360° und die verkaufende Kloska Group nicht bekannt. EPS und Energas entwickeln und realisieren beide Projekte mit Blockheizkraftwerken und bieten professionelle Wartungs- und Instandsetzungsdienstleistungen für solche Anlagen an. Der Zusammenschluss der Unternehmen steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes.

Energieeffiziente Anlagen

Blockheizkraftwerke produzieren gleichzeitig Wärme und Strom, weshalb sie sehr energieeffizient sind. Sie gelten zudem als wichtige Brückentechnologie, um den Umbau der Wärme- und Stromversorgung in Richtung erneuerbare Energie sicherzustellen. Auch das Bundesamt für Energie befasst sich im Rahmen des Forschungsprogramms «Verbrennungsbasierte Energiesysteme» mit der Wärme-Kraft-Kopplung. Die von EPS und Energas realisierten Anlagen nutzen Biogas und Erdgas als Energieträger; zum Einsatz kommen sie vor allem im industriellen und gewerblichen Segment sowie bei landwirtschaftlichen Biogasanlagen. Bereits seit 2014 ist Energie 360° an der IWK Integrierte Wärme und Kraft AG in Seuzach/Winterthur beteiligt, die wie die beiden deutschen Unternehmen Energielösungen im Bereich Wärme-Kraft-Kopplung mit Gasmotoren anbietet. «Durch unsere Beteiligungen leisten wir einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser wichtigen Technologie», so Jörg Wild weiter. «Im Einklang mit der Energieplanung der Stadt Zürich machen wir Energie immer mehr erneuerbar. Deshalb partizipieren wir am Markt für Wärme-Kraft-Kopplung und beteiligen uns an innovativen Unternehmen wie EPS und Energas.»

Quelle: Medienmitteilung Energie 360°

13. Mai 2018

Scania Power für den neuen Holzhacker von Christen Edi

Die Firma Christen Holztransporte GmbH aus Ennetmoos hat ihren neuen Holzhacker in Betrieb genommen. Das auf einem speziell für Christen Edi konfigurierten MAN Grundfahrzeug aufgebaute Gerät ist von der Firma Barmettler und Partner um ein Jenz HEM 700 Hackaggregat herum konstruiert und gebaut worden.

Für den Antrieb des Holzhackers ist ein Scania DC16 086A Industriemotor mit 566 kW (770 PS) eingebaut worden.  Die Kraft des Motors wird über einen verstärkten Antriebsriemen an das Hackaggregat abgegeben.

Zu unserem Lieferumfang gehört auch eine auf das Projekt abgestimmte, verschmutzungs-unempfindliche Kühlanlage mit einem Cleanfix Lüfter, ein Schmutzvorabscheider für die Ansaugluft sowie eine DeepSea Motorensteuerung und -überwachung.

Wir danken Christen Edi für den schönen Auftrag und wünschen dem Hacker immer genug Material vor der Trommel.
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23. April 2018

WKK-Forum 2018: Jetzt anmelden

WKK – UNVERZICHTBAR FÜR DIE VERSORGUNGSSICHERHEIT

Freitag, 22. Juni 2018 um 13.30 Uhr
Bundesamt für Energie, Mühlestrasse 4, 3063 Ittigen/Bern

Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) sichert und verbindet die Gas-, Strom- und Wärmeversorgung. Sie ermöglicht die Koexistenz und die Nutzung der Flexibilität dieser systemrelevanten Infrastrukturanlagen. Dies insbesondere im Kontext mit stark fluktuierender und saisonal schwankender Stromerzeugung. WKK ist deshalb unverzichtbar für die Versorgungssicherheit und die Eigenständigkeit der Schweizer Stromversorgung. Dank zunehmendem Anteil an erneuerbarem Gas im Erdgasnetz kann die Sicherung der Energieversorgung mit WKK auch vollständig CO2-frei erfolgen.

Um Sie über aktuelle Entwicklungen und erfolgreiche Beispiele aus der Praxis zu informieren, führen wir wiederum ein WKK-Forum im bewährten Format einer Nachmittagsveranstaltung durch. Dank der Unterstützung durch das Bundesamt für Energie findet diese in deren Lokalitäten in Ittigen bei Bern statt.

Erstmals wird der Anlass gemeinsam mit dem WKK-Fachverband organisiert.

Programm

Anmeldung

18. März 2018

Neue Motoren für das Lastschiff "Fritz"

Das 45 Jahre alte Selbstauslade-Lastschiff Fritz, von der Firma SEEKAG in Luzern, ist im Dezember 2017 im Zuge einer leichten Renovation neu motorisiert worden. Die alten Caterpillar Motoren, die die seit dem Neubau für den Vortrieb des Lastschiffs sorgten, haben ausgedient.

Neu sind zwei kraftvolle Scania DI13 070M mit 294 kW (400 PS) eingebaut. Die Grundrahmen der Antriebseinheiten sind auf elastischen Motorlagern aufgestellt, was die Übertragung von Vibrationen und Geräuschen in die Schiffschale verhindert und somit eine unangenehme Geräuschentwicklung unterbindet. Durch den Einbau eines Partikelfiltersystems wird auch dem Umweltschutz sorge getragen.

Die Schottel-kupplungen und -antriebe wurden überholt und es sind zeitgemässe elastische Kupplungen zwischen Motor und Schottelkupplung eingebaut worden. Ausserdem ist auch die Elektrik angepasst und eine neue Schottel-Steuerung sowie Motorüberwachung installiert worden.

Wir wünschen dem LS Fritz eine Gute Fahrt und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel.


DEAG Lastschiff Fritz Scania Führerstand Fritz DEAG DEAG Steuerung Motorraum Scania

DEAG Scania Führerstand Fritz Latschiff Fritz DEAG Scania

25. Februar 2018

LED Leuchtmasten

Unsere Beleuchtungslösungen, mobil oder fest, eignen sich speziell für Events oder für den Bau.
Die mobilen Leuchtmasten können an eine bestehende Stromversorgung angeschlossen werden oder über den integrierten Generator versorgt werden.
-    Laufzeit im „Dieselbetrieb“: 270 h
-    LED Beleuchtung bis 3‘300 W
-    Scheinwerfer einzeln einstellbar
-    Start/Stopp mit Dämmerungsschalter oder Zeitschaltuhr
-    Bis 9 m Höhe ausfahrbar, 360° drehbar
-    Mobil, kompakt und unabhängig
Die Produkte können Sie mieten oder kaufen.

Kontakt: Roger Untersee; 052 320 00 12, info@deag.ch


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16. November 2017

Gefahr von Blackouts nimmt zu

Die Stromnetze werden immer unsicherer. Die Netzbetreibergesellschaften in der Schweiz und Deutschland müssen häufiger eingreifen. Im Jahr 2011 musste Swissgrid zwei Mal ins Stromnetz eingreifen. 2016 waren es bereits 100 Mal mehr. In Deutschland waren es 2003 drei Eingriffe zur Stabilisierung. 2016 waren es gemäss dem deutschen Netzsimulator Gridlab über 1000 Eingriffe, damit es nicht zu schwerwiegenden Problemen wie einem Blackout kam. In Deutschland betrugen die Kosten 2016 für diese Eingriffe gemäss Aussage von Herrn Bernd Benser von Gridlab mehr als 1 Milliarde Euro. Die europäischen Stromnetze sind sehr eng miteinander verbunden und von einander abhängig. Grössere und längere Blackouts hätten katastrophale Auswirkungen auf unser vom Strom abhängigen Lebenstil.

Gemäss Swissgrid liegt der Grund für diese Probleme im Zubau von erneuerbaren Energien wie Wind und Solar sowie der Liberalisierung der Märkte. Die Stromversorgung soll nicht mehr durch einige Grosskraftwerke, sondern durch tausende dezentraler Windräder und Solardächer gewährleistet werden. Diese produzieren allerdings nicht dann Strom, wenn man ihn braucht, sondern wenn es das Wetter zulässt. Diese Produktion ist daher nicht prognostizier- und planbar.

Hinzu kommt die Zunahme von Cyberattacken auf Infrastrukturanlagen wie z.B. auf die Telekommunikation, Öffentlichen Verkehr, Industriebetriebe oder eben auf die Stromversorgung. Das Sicherheitsdesign von vielen Stromproduktions- und Übertragungssystemen ist oft relativ alt und die Modernisierung hinkt wegen den enormen Kosten hinterher. Die neuen Technologien wie Smartgrid und Smartmetering sind anfälliger auf fremde Zugriffe. Die Frage ist hier sicherlich berechtigt: Herrscht ein „unrealistischer Optimismus“ gegenüber der Gefahr von Blackouts?

Artikel Basler Zeitung herunterladen

3 Sat Sendung „Wie sicher sind unsere Netze “ anschauen

Quelle:
Artikel Basler Zeitung vom 10. November 2017
3 Sat Sendung „Wie sicher sind unsere Netze?“ vom 8. November 2017

1. Oktober 2017

Mobile Stromerzeuger mit 100 kVA Leistung für den Netzunterhalt

Für ein Energieversorgungsunternehmen baut DEAG mobile Stromerzeuger mit 100 kVA Leistung für die Wartung von Trafostationen oder andere Arbeiten am Netz. Bei der Auslegung des Notstromaggregats wurde grosser Wert auf die Ergonomie und die einfache Bedienung gelegt. Im Heck der Anlage befinden sich motorisch angetriebene Kabelrollen mit jeweils 35 m Kabel pro Phase. Am gleichen Ort befindet sich auf bedienerfreundlicher Höhe die gesamte Bedienung der Anlage. Die Anlage ist auf ein Maximalgewicht von 3‘500 kg ausgelegt und kann mit einem PW gezogen werden. Das Stromaggregat arbeitet sehr leise und kann deshalb auch in Wohngebieten eingesetzt werden.

Mobiler Stromerzeuger DEAG Stromerzeuger mobil DEAG Mobiles Aggregat DEAG Stromaggregat mobil DEAG Steuerung mobile Notstromanlage

28. September 2017

Vor allem im Winter, wenn es schneit…

Wärmekraftkopplung (WKK) liefert vor allem dann Strom, wenn der Sonnenstrom schwächelt oder ausfällt, betonten alle Referenten am WKK-Forum der V3E (Verband Effiziente Energie Erzeugung) unter dem sperrigen Titel «WKK sichert und verbindet die Gas-, Strom- und Wärmeversorgung» an der ETH Zürich. Der Stellenwert der WKK wird von der Politik unterschätzt. WKK bietet sehr grosse Chancen.

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Quelle: HK-Gebäudetechnik 8/17