Aktuelles

12. Oktober 2021

Remotorisierung Motorschiff Dragon

Die MS Dragon auf dem Vierwaldstättersee wurde remotorisiert und die Bordstromversorgung erneuert. DEAG lieferte dazu den neuen Antriebsmotor und das Bordaggregat. Der Antriebsmotor und das Bordstromaggregat entsprechen der Abgasstufe V und erfüllen die strengen Vorgaben der Schweizer LRV (Luft-Reinhalte-Verordnung). Dank den kurzen Planungs- und Lieferzeiten konnte der Umbau und die Inbetriebnahme optimal erfolgen.

 

Quelle: www.deag.ch

29. August 2021

Der konfliktreiche Abschied vom Erdgas

Die Stadt Basel will künftig ohne fossile Energien heizen. Nun gibt es heftige Kritik von Grosskunden und vom Preisüberwacher. Die gleichen Probleme drohen auch in anderen Gemeinden.

Erdgas darf in unserem Energiesystem der Zukunft nur noch eine kleine Rolle spielen, wenn die Schweiz 2050 tatsächlich klimaneutral sein will. Doch einfach wird der Ausstieg nicht. Erdgas ist nach Erdöl und Strom der drittwichtigste Energieträger der Schweiz. Zehntausende Industrieunternehmen und Hunderttausende Private nutzen ihn. Wie sollen sie zum Umstieg gebracht werden?

Daran entzündet sich Streit, wie sich an den Industriellen Werken Basel (IWB) zeigt. Der Versorger der Stadt Basel, der auch im Umland aktiv ist, hat angesichts des absehbaren Gasausstiegs ein neues Preismodell beschlossen. Und damit heftige Kritik des Preisüberwachers und von Grosskunden ausgelöst.

Für die Berechnung der neuen Tarife haben die IWB die Abschreibungsdauer der Leitungen und Anlagen reduziert. Anstatt 80 Jahre beträgt sie nur noch 50 Jahre. Was nach einer banalen buchhalterischen Umstellung tönt, hat direkte Konsequenzen für die Bezüger: Sie müssen künftig deutlich mehr für die Nutzung des Gasnetzes bezahlen.

Was den Gasversorgern in der Schweiz bevorsteht, lässt sich auch in einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Metropolitankonferenz Zürich nachlesen: Strengere Bauvorschriften und Förderprogramme führen dazu, dass Hauseigentümer auf Fernwärme oder Wärmepumpen umsteigen. Damit gehen diese der Gasversorgung «als Kunden verloren». Wer am Gasnetz bleibt, trägt die Folgen: Die Netzkosten «bleiben gleich hoch und müssen auf weniger Absatz verteilt werden». Wer als Gasbezüger dann etwas fürs Klima tun will, kann zwar einen Anteil Biogas verbrennen – doch dieses ist teurer.


Versorgungssicherheit: Der Bund prüft spezielle Gaskraftwerke

Sogenannte Gas-Peaker könnten die Stromversorgung bei Knappheit stützen. Der Bund will zudem einen tieferen Stromverbrauch im Winter. Mit dem Rahmenabkommen ist auch das Stromabkommen mit der EU gescheitert. Damit wird noch unsicherer, ob die Schweiz künftig genug Strom wird importieren können. Der Bund reagiert nun und prüft eine Reihe von Gegenmassnahmen. Eine ist der Bau mehrerer Gas-Peaker-Kraftwerke. «Sie sind eine Option, die derzeit näher angeschaut wird», bestätigt Marianne Zünd, Sprecherin des Bundesamtes für Energie (BfE). Gas-Peaker –übersetzt «Gaskraftwerke für die Abdeckung von Verbrauchsspitzen» – kommen nur bei Engpässen zum Einsatz. Die übrige Zeit sind sie im Stand-by. In den USA gibt es rund 1000 solcher Kraftwerke.

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Quelle: NZZ am Sontag / 10. Juli 2021 / Jürg Meier

19. Juli 2021

Klimapositiver Strom aus Holz mit WKK

In Frauenfeld realisiert Energie 360° zusammen mit Schweizer Zucker eines der innovativsten Holzheizkraftwerke Europas. Ab 2022 liefert dieses zukunftsweisende Kraftwerk erneuerbaren Strom für 8000 Haushalte und erneuerbare Wärme für die Zuckerfabrik und das angrenzende Wohnquartier. Dazu werden vier hocheffiziente INNIO Jenbacher BHKW mit je 1 MW elektrischer Leistung eingesetzt.  

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Quelle; Aqua & Gas N° 6 2021

6. Juli 2021

Stromeinbindung stellt Schweiz vor ernste Probleme

Brüssel fällt die politisch delikate Aufgabe zu, nach dem Verhandlungsabbruch für bilaterale Verträge die Regeln für die Sicherstellung des Netzbetriebs mit dem Land zu definieren.


Die Verhandlungen über das Stromabkommen sind das Drama im Drama der qualvollen Geschichte der Schweiz mit der Europäischen Union: Seit Mitte der 1990er Jahre schleppen sich Gespräche und Verhandlungsrunden über einen Elektrizitätsvertrag hin ohne Aussicht auf eine Übereinkunft. Aktuell ist die Schweiz aus nahezu allen politischen Gremien des Energiebinnenmarktes sowie – als Staat – von der Teilnahme ausgeschlossen. Bis sie den EU-Akteuren Gegenrecht in ihrem Land gewährt, statt sich weiter abzuschotten, wie es in Brüssel heißt. Pendent ist die Frage, ob sie aktuell Mitglied im europäischen Stromverband Entso-E bleiben kann.

Verbundnetz wackelt ohne bilaterale Übereinkunft

Nachdem sich die Schweizer am 26. Mai aus den laufenden zweistaatlichen Verhandlungen genommen hat, liegt nun der politisch delikate Ball bei Brüssel und den 27 Mitgliedsstaaten. Es muss geklärt werden, welche unbedingt notwendigen technischen Fragen für einen sicheren Betrieb des Verbundnetzes, in das die Schweiz wie kein zweites Land eingebunden ist, mindestens gelten sollen – und müssen. Ansonsten droht sich wegen fehlender internationaler Koordination ein Blackout wie im September 2003 in Italien zu wiederholen, als die Schweizer und die europäischen Netzpartner zu lange benötigten, sich zu verständigen. Sekunden später tauchte fast ganz Italien ausgerechnet in der „Weißen Nacht“, in die stromlose Dunkelheit eines Blackouts.

Avenir Suisse, ein wirtschaftsliberales Institut, machte in einem Kommentar zum unilateralen Verhandlungsabbruch, der viele EU-Politiker seiner Stillosigkeit wegen vor den Kopf gestoßen hat, auf diese Besonderheit aufmerksam: Normalerweise bedeute ein vertragsloses Handeln Autonomie in der Politik; im Stromgeschäft aber verhält es sich genau genommen umgekehrt. Es bedeutet den Verlust über die Kontrolle des eigenen Netzes, weil es dazu zwingend Abmachungen benötigt.

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Quelle: E&M / MARC GUSEWSKI / 1. Juni 2021

6. Juli 2021

Wir müssen mehr Strom importieren

Rahmenabkommen-Aus Die Strombranche warnt vor Versorgungsproblemen ab 2025. Wie akut das Problem wirklich ist, sagt Michael Frank, Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen.

Die Strombranche ist in Aufruhr. Bis zuletzt hat sie darauf gehofft, dass ein Rahmenabkommen mit der EU zustande kommt und der Weg frei wird für ein Stromabkommen. Nach dem Abbruch der Verhandlungen ist diese Hoffnung in weite Ferne gerückt. Branchenriese BKW und andere Akteure der Branche warnten davor, dass nun die Versorgungssicherheit gefährdet ist. Dazu haben wir mit Michael Frank, dem Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), gesprochen.

Herr Frank, die Strombranche warnt vor Konsequenzen nach dem Rahmenabkommen-Aus. Kommt es schon bald zu Stromausfällen?

Nein. Kurzfristig haben wir keine Probleme. Aber die Schwierigkeiten nehmen definitiv zu. Ab 2025 müssen europäische Länder 70 Prozent ihrer Kapazität an der Grenze für den Handel zur Verfügung stellen. Damit sinkt die Kapazität für Importe. Und auf die lange Sicht müssen wir mehr Strom importieren, weil etwa die AKW abgeschaltet werden, wir gleichzeitig mehr Strom verbrauchen für die Elektrifizierung und der Ausbau der Erneuerbaren in der Schweiznur schleppend vorankommt. Zudem werden ungeplante Stromflüsse in die Schweiz zunehmend schwieriger zu kontrollieren, was die Systemstabilität gefährdet.

Die EU nimmt doch nicht Blackouts in Kauf, nur um Macht zu demonstrieren, und gefährdet die Stromsicherheit in den umliegenden Ländern.

Vorsätzlich will wohl niemand die Stromversorgung gefährden. Aber die EU nimmt zumindest Probleme in Kauf, womit letztlich eine Lose-lose-Situation entstehen kann. Die Schweiz hat zudem einen Vorteil: Der Strom in Richtung Italien fliesst vor allem durch die Schweiz. Gefährdet die EU also den Stromfluss in der Schweiz, gefährdet sie Italien. Die Stromwirtschaft sieht vor allem ein Problem, weil sie jetzt schon weniger mit Strom handeln kann, also wirtschaftlich weniger vom ständigen Auf- und Ab an den Strombörsen profitiert. Es geht darum, das Stromsystem der Schweiz zu stabilisieren und die Versorgungssicherheit nicht unnötig zu gefährden.

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Quelle: Tagesanzeiger / Philipp Felber-Eisele / 29.5.2021

17. Mai 2021

Neue Scania Motoren für Motorschiff Winkelried

Die MS Winkelried hat zwei neue Scania Motoren erhalten. Die Stufe V – Motoren haben eine Leistung von je 405 kW (550 PS).

Die 16 l V8-Motoren entsprechen den neuesten Abgasvorschriften und sind mit einer aus Partikelfilter und SCR Katalysator bestehenden Abgasreinigung ausgerüstet.

Nebst Scania Motoren liefert DEAG Dillier Energie AG auch Motoren von MAN, Mitsubishi, JCB und Agco Sisu. Alle Motoren sind als NRE Stufe V lieferbar. Ausserdem vertreiben wir in der Schweiz die Marinemotoren von „Nanni“.

 

 

Quelle: www.deag.ch

10. Mai 2021

Die Schweiz hat zu wenig Strom für E-Autos

Was geschieht, wenn in ein paar Jahren fast alle Autos mit Strom fahren? Eine Studie rechnet vor, wie viel Strom die Schweiz zusätzlich benötigen dürfte, um die Batterien der E-Autos der Zukunft aufzuladen. Die von der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) herausgegebene Untersuchung zeigt: Fahren in naher Zukunft alle Autos in der Schweiz mit einem batteriebetriebenen Elektromotor, nimmt der Stromverbrauch massiv zu: Je nach Szenario um 16 bis 33 Prozent.

Hier den Artikel lesen.

Quelle: www.tagesanzeiger.ch

9. April 2021

Gasmotoren unterstützen Netzstabilität

Anfangs Januar 2021 kam es plötzlich zu einem starken Frequenzabfall im europäischen Stromnetz. Ein drohender Blackout konnte jedoch durch sofortiges Eingreifen der europäischen Netzbetreiber abgewendet werden. Innerhalb weniger Minuten wurde wieder eine stabile Frequenz erreicht. Mit dazu beigetragen haben rund 4`000 flexible, schnell start- und regelbare Jenbacher Gasmotoren mit insgesamt knapp 6‘000 MW elektrischer Leistung.

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Quelle: E&M special vom 1. April 2021

23. März 2021

Abverkauf Stromaggregate und Beleuchtung

Nutzen Sie die Gelegenheit. Wir machen Ihnen tolle Preise für sofort verfügbare Stromerzeuger und Beleuchtungsanlagen. Preisliste hier Herunterladen
Diese Stromaggregate sind mit Partikelfilter ausgerüstet und eignen sich auch als Notstromanlagen. Alle Anlagen sind geprüft und werden ab Service verkauft.

 

 

Auskunft gibt Ihnen gerne Roger Untersee unter Tel. 052 320 00 12.

Quelle: www.deag.ch

 

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